Analyse und Zukunftsszenario der flächendeckenden Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Der Gesundheitszustand von Kinder- und Jugendlichen in Deutschland wird allgemein als gut eingeschätzt („Kinder werden gut versorgt“ [Gesundheitspolitischer Informationsdienst 13.2.2012/Barmer GEK Arztreport 2012]). An dieser Situation hat das Fachgebiet der Kinder- und Jugendmedizin einen großen Anteil.

Die demografische Entwicklung, mit Verminderung der Einwohnerzahl der 0- bis 17-Jährigen, erfordert zukünftig besonders intensive Bemühungen zur Verbesserung des Gesundheitszustands der Kinder und Jugendlichen.

Die Politik hat dafür mit dem fraktionsübergreifenden Beschluss des Deutschen Bundestages „Medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen sichern und verbessern“ vom 26.6.2002 und der Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema „Kinder und Gesundheit“ vom 7.6.2011 dem Fachgebiet der Kinder- und Jugendmedizin eine zentrale Bedeutung zugeordnet. Um diese Aufgabe in hoher Qualität zu erfüllen, ist neben einer Analyse der aktuellen Situation der Versorgung, die Erkennung und Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen und die Erarbeitung von strukturierten Maßnahmen notwendig.

Aus diesem Grund hat die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (Generalsekretär Prof. H.-J. Nentwich) mit wissenschaftlicher Begleitung der Berlin School of Public Health an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Frau Prof. Birgit Babitsch, MPH; Fachgebiet Versorgungsforschung) „Thesen zur Analyse und Zukunftsszenario der flächendeckenden medizinischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Konsequenzen der demographischen Entwicklung“ erstellt.

Thesen (368 KB)

Begründungsdokumente:

Demographie (127 KB)

Epidemiologie (275 KB)

Institutionelle Ressourcen (1,2 MB)

Personelle Ressourcen (514 KB)

An der Erarbeitung waren neben der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Berlin School of Public Health die folgenden Mitgliedsgesellschaften und –verbände der Akademie beteiligt:

  • Aktionskomitee Kind im Krankenhaus Bundesverband e. V. (AKiK)
  • Berufsverband der Kinderkrankenpflege Deutschlands e. V. (BeKD)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)
  • Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e. V. (DGKCh)
  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ)
  • Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e. V. (DGSPJ)
  • Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD)
  • Vereinigung leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands e. V. (VLKKD)

Durch intensive Diskussionen mit Vertretern dieser Verbände konnten die Thesen einvernehmlich verabschiedet werden. Ausführliche aktuelle Analysen und Einschätzungen zukünftiger fachlicher und gesundheitspolitischer Entwicklungen sind Grundlagen dieser Aussagen.

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