Bis zum Jahr 2020 wird zwar der Anteil der 0-17-Jährigen in Deutschland von derzeit 13,5 Millionen um rund 8% sinken. Dennoch wird der Betreuungsaufwand für diese Altersgruppe weiter ansteigen. Ursache dafür ...
Im Jahr 2012 wird der Helmut-Stickl-Preis zur Förderung des Impfgedankens zum 20. Mal ausgeschrieben. Der mit 5.000 € dotierte Preis wird von der DAKJ vergeben und gestiftet...
Kita-MitarbeiterInnen, Eltern und Tageseltern werden täglich mit vielen Fragen zur Gesundheit ihrer Schützlinge konfrontiert. Für die schnelle Beantwortung hat die DAKJ eine Website mit vielen Themen rund um die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern erstellt...
Sprecher: Dr. med. D. Schnabel.
Mitglieder: Dr. med. U. Büsching, Univ.-Prof. Dr. M. Knuf, Dr. med. D. Schnabel, Dr. A. Seidler, Dr. med. B. Stier, Frau Dr. med. G. Trost-Brinkhues.
Die von der Kommission Jugendmedizin veröffentlichten Stellungnahmen finden Sie hier.
Auch in 2010 wurde wieder ein EuTEACH-Aufbaukurs Jugendmedizin, unter der Organisation von Herrn Prof. Schwab in Freiburg durchgeführt. Themen waren psychische Gesundheit, Ernährungs- und Essstörungen, chronische Erkrankungen sowie die Sexualität bei Jugendlichen. Die 23 Teilnehmer setzten sich zum überwiegenden Teil aus Kollegen und Kolleginnen aus dem niedergelassenen Bereich zusammen.
Nach kritischer Reflexion der bisher stattgefundenen Grund- und Aufbaukurse von EuTEACH stellt die Kommission fest, dass die ursprüngliche Zielgruppe – nämlich sich in der Weiterbildung befindende, künftige Kinder- und Jugendärzte – dieses Ausbildungsangebot nur in geringem Maße wahrgenommen hat. Dieses liegt möglicherweise am bisherigen Format von EuTEACH, das eher den Charakter einer Fortbildungsveranstaltung besitzt, an zeitlichen Strukturen und/oder an der bisher noch fehlenden Unterstützung durch die Leiter pädiatrischer Kliniken (weil im Weiterbildungskatalog bisher nicht gefordert).
Die Kommission kommt überein, dass die EuTEACH-Kurse zunächst nicht mehr in dem bisherigen Umfang angeboten werden. Vorrangig sollen die zu vermittelnden Kenntnisse in der Jugendmedizin innerhalb der Musterweiterbildungsordnung zum Kinder- und Jugendarzt stärker ausgearbeitet werden. Liegt ein derartiger Katalog vor, wird es leichter sein, jugendmedizinische Themen bzw. Module verstärkt in den bestehenden Weiterbildungs-Veranstaltungen zu verankern, wie z. B. den DGKJ-Repetitorien Pädiatrie bzw. dem Assistenten-Seminar des BVKJ.
Die Kommission hat begonnen, zunächst einmal alle vorliegenden Unterlagen
zu sondieren.
Die Kommission wird im Jahr 2011 nun die jugendmedizinischen Inhalte der voraussichtlich im Jahr 2013 vom Deutschen Ärztetag zu verabschiedenden MWBO Kinder- und Jugendmedizin erarbeiten. Für das geplante modulare System gibt es allerdings noch keine konkreten Vorgaben.
Die Kommission bemüht sich um eine Zusammenarbeit mit dem Forum Jugendmedizin zum Ziele der Koordination und Bündelung der Aktivitäten im Bereich Jugendmedizin.
Erste Kontakte wurden auf der Mitgliederversammlung des "Forums Jugendmedizin" durch den Sprecher der Kommission im November 2010 in Bamberg geknüpft. So wurde erstmals die Ausgestaltung eines gemeinsamen Symposiums auf der DGKJ-Jahrestagung 2011 in Bielefeld mit dem Titel "Jugendgesundheit 3.0: Aufbruch in neue Dimensionen" vereinbart. Für März 2011 ist die erste gemeinsame Sitzung von Vertretern der Kommission Jugendmedizin und dem"Forum Jugendmedizin" in Berlin geplant.
(Auszug aus dem Tätigkeitsbericht der Kommissionen 2010)