Aktuelles

Analyse und Zukunftsszenario der medizinischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Bis zum Jahr 2020 wird zwar der Anteil der 0-17-Jährigen in Deutschland von derzeit 13,5 Millionen um rund 8% sinken. Dennoch wird der Betreuungsaufwand für diese Altersgruppe weiter ansteigen. Ursache dafür ...

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Helmut-Stickl-Preis 2012

Im Jahr 2012 wird der Helmut-Stickl-Preis zur Förderung des Impfgedankens zum 20. Mal ausgeschrieben. Der mit 5.000 € dotierte Preis wird von der DAKJ vergeben und gestiftet...

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"Kita Gesundheit" ist online

Kita-MitarbeiterInnen, Eltern und Tageseltern werden täglich mit vielen Fragen zur Gesundheit ihrer Schützlinge konfrontiert. Für die schnelle Beantwortung hat die DAKJ eine Website mit vielen Themen rund um die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern erstellt...

Kommission für ethische Fragen

Sprecher: Prof. Dr. med. Volker von Löwenich, Frankfurt a. M.

Mitglieder: Dr. med. C. Fritzsch, Dr. med. E. Fukala, Dr. med. C. Kupferschmid, Dr. med. A. Oberle, Prof. Dr. J. Ritter, Prof. Dr. med. V. von Loewenich (Sprecher), Prof. Dr. jur. G. Wolfslast

 

Stellungnahmen

Die von der Kommission für ethische Fragen veröffentlichten Stellungnahmen zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin finden Sie hier.

 

Die Kommission beschäftige sich in 2010 mit der Verabschiedung der von der aufgelösten und in die Ethikkommission integrierten Kommission für Ethik in der Forschung mit Kindern und Jugendlichen formulierten Information für an Studien teilnehmende Kinder und einer zugehörigen Einverständniserklärung. Es gab noch zahlreiche Verbesserungsvorschläge, die eingearbeitet wurden, um sie in der nächsten Sitzung im März 2011 vorzustellen. Es ist vorgesehen, diese Papiere dann zu verabschieden und zu veröffentlichen.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Frage, wie mit Patientenverfügungen Minderjähriger umzugehen sei. Das Problem entstand dadurch, dass aufgrund unüberwindbarer Kontroversen unter den Parlamentariern die Bestimmungen zur Patientenverfügung in das Betreuungsgesetz eingefügt worden waren. Dieses verlangt in § 1901 a BGB neben Einsichtfähigkeit auch Volljährigkeit als Voraussetzungen für die Verbindlichkeit einer Patientenverfügung, was angesichts des Betreuungsrechtes nicht anders formuliert werden konnte, aus der Sicht der Kinder- und Jugendmedizin aber als unbefriedigend empfunden werden muss. Dieses Thema wird in 2011 weiter diskutiert.

Der Sprecher der Ethikkommission wurde von der DAKJ zur Mitarbeit an der Charta zur Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin delegiert. Es konnten Verbesserungsvorschläge zu einigen, aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin, nicht akzeptablen Formulierungen eingebracht werden, z.B. die anfangs ausschließliche Fixierung auf alte Menschen bei völliger Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen. Der Generalsekretär der DAKJ, als Mitglied des runden Tisches dieser Charta, hat die genannten Forderungen in die
dortigen Erörterungen übernommen. Die Arbeit der Charta kam Mitte 2010 zum Abschluss.

Für das Jahr 2011 ist eine Überarbeitung des Positionspapiers von 2004 zur Forschung an und für Kinder geplant. Eine Anpassung an die inzwischen geänderte Gesetzeslage ist unverzichtbar.

Der Kommissionssprecher wurde von der DAKJ in den Beirat einer im Auftrag der Bundesregierung aufgelegten Studie des Instituts für Ethik in der Medizin der Universität Köln zur Umsetzung der im novellierten und seit 01.01.2010 gültigen Schwangerschafts-Konfliktgesetzes enthaltenen Beratungsregelung delegiert. In der Sitzung vom Februar 2010 konnten in das Design der Studie einige Gesichtspunkte der Kinder- und Jugendmedizin eingebracht werden. Interessant ist besonders, wie weit die in § 2 a Abs. 1 SchwKG vorgeschriebene Beiziehung von Kommissionen_DAKJ_Tätigkeitsberichte_2010.doc 2 von 5"Ärztinnen und Ärzten, die mit den (bei Pränatal-Diagnostik gefundenen) Gesundheitsstörungen Erfahrungen bei geborenen Kindern haben", umgesetzt wird. Erste Ergebnisse wurden in der Sitzung in Köln im Januar 2011 vorgestellt.

Der Kommissionssprecher wurde im Januar 2011 in die Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz berufen, die sich derzeit zum dritten Mal mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) befasst. Hier konnte u.a. auf das Positionspapier der DAKJ von 2002 verwiesen werden, in dem die DAKJ die PID befürwortet, aber gebunden an die Voraussetzung, dass in jedem Einzelfall vor der Entscheidung für oder gegen den Einsatz dieser Methode pädiatrischer Sachverstand bei zu ziehen sei.

(Auszug aus dem Tätigkeitsbericht der Kommissionen 2010)

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